Everrist Intern Hautnah dabei
Ein Blick hinter die Kulissen
Möchten Sie wissen, wie der Everrist entsteht? Hier geben wir Ihnen einen (zumindest kleinen) Einblick in  die Erstellung der Zeitschrift. In Form von Fragen und Antworten sind einige wichtige Punkte angegeben. Möchten Sie nähere Informationen haben, zögern Sie nicht und schreiben Sie uns eine e-mail!

Warum ist schon am 1. November Redaktionsschluß?
Auch wenn das Heft erst im Februar erscheint, ist der Redaktionsschluß bewußt sehr früh gewählt. Trotz aller Bemühungen, Gastautoren zum rechtzeitigen Abgeben ihrer Texte zu bewegen, kommt es immer wieder vor, daß einige Beiträge erst drei Wochen nach Redaktionsschluß eingehen. Spätestens in diesem Zeitrahmen jedoch setzt sich die Redaktion einen "internen" Redaktionsschluß, denn irgendwann muß Gewißheit bestehen, welche Texte schließlich im Everrist abgedruckt werden. Wenn wir diese bedauerliche Erfahrung mit unseren Gastautoren nicht gemacht hätten, könnte der Redaktionsschluß auch später angesetzt werden.
Erst wenn alle Beiträge vorliegen, können die Artikel redaktionsintern endgültig aufbereitet und an die Druckerei zum Layout und Druck gegeben werden. Nach dem ersten Layout-Entwurf muß dieser von der gesamten Redaktion korrekturgelesen werden, die Korrekturen sind dann an die Druckerei weiterzuleiten und von ihr einzuarbeiten. Erst nach einer weiteren zumindest oberflächlichen Kontrolle der Korrekturen kann die Druckfreigabe von der Redaktion erteilt und der Everrist gedruckt werden.
Wie läuft das Korrekturlesen ab?
Alle Redaktionsmitglieder sind mit dem Korrekturlesen befaßt. Bei jeder Everrist-Seite ist gewährleistet, daß sie mindestens von vier Personen gelesen wurde; wenn möglich, sollte sie natürlich vom gesamten Team kontrolliert worden sein. Schwerpunkte des Korrekturlesens sind Rechtschreibung und Interpunktion. Doch auch auf inhaltliche Aspekte wird geachtet (siehe die Frage "Wie weit verändert die Redaktion die eingereichten Texte?").
Sämtliche Korrekturbögen gehen bei der Redaktionsleitung ein und werden entsprechend bearbeitet. In Zweifelsfällen (widersprüchliche Korrekturen) ist es an ihr, mittels Duden oder anderer Hilfsmittel für Klarheit zu sorgen.
Wie weit verändert die Redaktion die eingereichten Texte?
Zunächst ist dazu zu sagen, daß es eigentlich nicht die Aufgabe der Redaktion ist, Texte zu verändern, vor allem nicht inhaltlich - hier gilt der Grundsatz: Jeder Autor ist für die in seinem Artikel geäußerte Meinung selbst verantwortlich(siehe Everrist-Impressum).

Inhaltliche Änderungen
Manchmal gibt es natürlich Formulierungen, die der Redaktion, insbesondere beim Korrekturlesen, Bauchschmerzen bereiten. Sofern der vorliegende Text von einem Redaktionsmitglied stammt, ist es in der Regel kein Problem, daß eventuell mit Zustimmung des Beteiligten eine Korrektur vorgenommen wird. Stammt der Text jedoch von einem Gastautor, so muß die Redaktion abwägen, ob man mit einer Formulierung leben kann oder lieber doch mit dem Autor abklärt, ob vielleicht der Text leicht geändert werden könnte. Um Sie, liebe Leser, zu beruhigen: Die Notwendigkeit solcher Korrekturen war bislang nur ausgesprochen selten gegeben.

Notwendig werden Veränderungen, wenn ein Autor gegen die Grundsätze des Pressegesetzes verstößt. Der "Verantwortliche im Sinne des Pressegesetzes" (V. i. S. d. P.) muß auf die Einhaltung dieser Richtlinien im Everrist achten, da er sonst als erster zur Rechenschaft gezogen werden könnte. Grob gesagt umfaßt das Pressegesetz, daß keine Personen in Texten verleumdet oder persönlich angegriffen werden, außerdem sind selbstverständlich gewisse Grundsätze des Jugendschutzes einzuhalten. Auch wenn es manchmal Zweifelsfälle gibt, ob eine Verletzung des Persönlichkeitsrechtes vorliegt, gab es beim Everrist bislang keine ernstzunehmenden Entgleisungen in dieser Richtung.

Der Redaktion liegt natürlich daran, ein gewisses Niveau der Zeitschrift zu halten. Unter Umständen kann es vorkommen, daß ein eingereichter Text nach Ansicht der Redaktion diesem Niveau nicht gerecht wird. Wenn sich auch in Absprache mit dem Autor keine Korrekturen ergeben, die dem Niveau des Textes förderlich wären, oder wenn die Redaktion keine Chance sieht, einen Text entsprechend zu bearbeiten, dann greift ein weiterer Grundsatz des Impressums: Eine Verpflichtung zur Veröffentlichung von Gastkolumnen besteht nicht. Dennoch ist selbstverständlich gerade die kleine Everrist-Redaktion auf Gastbeiträge angewiesen, so daß wir uns bemühen, von diesem Grundsatz keinen Gebrauch zu machen.

Schließlich kann es noch passieren, daß ein Artikel  sinnwahrend gekürzt wird. Begründung dafür ist, daß es für den Everrist gewisse Layoutvorgaben gibt, die eingehalten werden müssen. Auch diese Tatsache ist im Impressum angegeben. Die Redaktion bittet um Verständnis, daß solche sinnwahrenden Kürzungen aus Zeit- und Organisationsgründen nicht mit den Autoren abgesprochen werden können.

Formale Änderungen
Bei formalen Änderungen hat die Redaktion einen größeren Spielraum, zumal es praktisch unmöglich und auch überflüssig wäre, in jedem Fall mit den Autoren Rücksprache zu halten. Formale Änderungen betreffen zum Beispiel folgende journalistische Grundsätze:

  • Zahlen werden bis zwölf ausgeschrieben.
  • Abkürzungen werden, soweit wie möglich, vermieden. Ist eine Abkürzung notwendig (zum Beispiel, um einen Text nicht unnötig lang werden zu lassen), muß sie beim ersten Erscheinen erläutert werden. Auch gängige Abkürzungen wie "z.B." werden grundsätzlich ausgeschrieben, auch für "%" wird "Prozent" geschrieben.
  • Anführungszeichen werden "deutsch" gesetzt, also nicht wie hier, sondern die Anführungszeichen erscheinen unten.
Außerdem hat sich die Redaktion darauf verständigt, daß aus Gründen der Lesbarkeit, der Sprach- und Druckästhetik auf die ausdrüchliche Nennung von weiblichen Formen verzichtet wird. Wenn von "Schülern" die Rede ist, meinen wir selbstverständlich nicht nur den männlichen Anteil.
Schließlich wird der Everrist in einer "gemäßigten" neuen Rechtschreibung veröffentlicht. Dies bedeutet, daß die Umwandlung von "ß" in "ss"berücksichtigt wird, im übrigen wird aber den Regeln der alten Rechtschreibung gefolgt.
Wodurch wird das gleichbleibende Layout gewährleistet?
Für den Everrist gibt es interne Layoutvorgaben, in denen genau geregelt ist, welche Schriftarten verwendet werden, aber auch, welchen Abstand Überschriften und Fließtext haben, wie die Autorenzeilen aussehen, und so weiter. Mit den jetzt vorliegenden Ausgaben haben sich diese Vorgaben deutlich herauskristallisiert. Beim Everrist Nummer zwei zum Beispiel wurden im Vergleich zum Vorgänger noch deutliche Veränderungen des Layouts vorgenommen, teilweise von der Redaktion selber angeregt, teilweise an die Redaktion herangetragen. An bestimmten Grundprinzipien wurde jedoch von Anfang an festgehalten, dadurch ist eine klare Kontinuität gewährleistet. Diese Layoutvorgaben werden der Druckerei detailliert mitgeteilt und von ihr beim Layout berücksichtigt.
Was passiert auf den Redaktionssitzungen?
Auf den Redaktionssitzungen wird vor allem der derzeitige Planungsstand für das jeweils nächste Heft besprochen. Im Zentrum stehen dabei die Fragen, wer welche Artikel schreibt bzw. wer potentielle Autoren darauf anspricht. Sobald Artikel vorliegen, werden diese auch von der Redaktion besprochen.

Neben journalistischen Aspekten spielt auch die Organisation eine wichtige Rolle. Hierzu zählen die Finanzierung des Everrist durch eingeworbene Anzeigen und Verkaufserlöse, aber auch die Besetzung von Terminen durch Redaktionsmitglieder und Fragen der Verwaltung.

Gibt es Fragen, die wir an dieser Stelle nicht beantwortet haben? Stellen Sie sie uns - per e-mail: info@everrist.de.de

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