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Pressespiegel

 
Ehemalige Rist-Schüler wollen junge Talente fördern
Erste Jahresmitgliederversammlung im Lehrerzimmer - Kriterien für Auszeichnung festgelegt

(Wedel-Schulauer-Tageblatt  vom 18. März 1997)

Wedel (nis). Aufbruchstimmung im Lehrerzimmer des Johann-Rist-Gymnasiums. Zur ersten Jahresmitgliederversammlung trafen sich am Sonntag die Angehörigen des "Kreises der Ehemaligen und Freunde" der Wedeler Schule. "Würdige  und  bedürftige Schüler" sollen von dem Verein unterstützt werden, heißt es in der Satzung. Bisher ist der noch nicht einmal ein Jahr alte Ehemaligenkreis jedoch weiterhin mit dem Aufbau und der Mitgliederwerbung  beschäftigt. Deshalb ist noch kein junger Wedeler in der Genuß einer Förderung gekommen.

So fiel die erste Bilanz auch verhältnismäßig knapp aus. Auf mittlerweile 182 Angehörige sei die Mitgliederzahl binnen eines knappen Jahres gewachsen, so der Vorsitzende Ulrich Brandt. "In der Kasse sind gut 2000 Mark", sagte die Kassenwartin Margit Mülich in ihrem Bericht. Wer für eine Förderung oder Auszeichnung prinzipiell in Frage kommt, beschloß jetzt die Versammlung. Sie stimmte einer Vorlage zu, die festlegt, daß herausragende  Einzelleistungen, die der Gemeinschaft dienen, gefördert oder gewürdigt werden. Dabei kann es sich um Leistungen aus völlig verschiedenen Bereichen wie soziales Engagement, Musik oder Naturwissenschaften   handeln. "Was wir auszeichnen werden, können wir vorher nicht genau festlegen. Der Verein will das Ungewöhnliche fördern und muß daher flexibel in der Art der Auszeichnung sein", sagte Beisitzerin Monika Thöm, die am Rist-Gymnasium unterrichtet und Mitgründerin des Kreises ist.

Abweichend von der Vorlage beschloß die Versammlung, nicht den Vorstand allein mit der Auswahl förderungswürdiger Schüler zu betrauen. Sie sprach sich für eine stärkere Einbeziehung interessierter Mitglieder aus. Anschließend wurde der Vorstand mit den Stimmen aller 28 anwesenden Mitglieder entlastet.  Für die nahe Zukunft plant der Ehemaligenkreis eine Berufsberatung in den Räumen des Gymnasiums. Ehemalige Schüler, die sich noch in der Ausbildung befinden, sollen den Nachwuchs dann mit Tips versorgen.

Für den Herbst schließlich ist das Erscheinen der ersten Vereinszeitung vorgesehen. Die "abizeitungserprobte" Redaktion hofft, einhundert Seite füllen. zu können. Ein Name für das Organ ist inzwischen gefunden. "Everrist" lautet er und verkörpert damit einen Gedanken, der auch hinter dem Ehemaligenkreis steht - ein Leben lang mit seiner Schule verbunden zu sein.
 
 
 
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